“Unrat im Schlepptau der Ekelvideos” titelt gerade Heise.de, mal ganz vom reisserischem Titel abgesehen, aber angesichts solcher Machwerke durchaus gerechtfertigt…
(danke an Florian Bailey)
“Unrat im Schlepptau der Ekelvideos” titelt gerade Heise.de, mal ganz vom reisserischem Titel abgesehen, aber angesichts solcher Machwerke durchaus gerechtfertigt…
(danke an Florian Bailey)
Hallo
heute findet in Jena das Barcamp Mitteldeutschland statt.
Dort werde ich später in einer Session gegen 16:15Uhr die Idee hinter peng!ag vorstellen. Also wer noch Lust darauf hat, kann noch in Ruhe Mittag essen und dann zum Barcamp kommen um einen ersten Vorgeschmack auf die Idee bekommen
Allen Lesern erstmal ein Gesundes, Erfolgreiches und Glückliches 2008!
Kurz nach dem Jahreswechsel hab ich auf BBC Worldservice ein interessantes Podcast Interview mit Vivian Westwood gehört, in dem sie auch über den Kleidungsstil von “Mrs. Möerkel” schwadroniert. Einfach nur köstlich sage ich euch.
Am 08. Februar 2008 startet es nun, das erste offizielle Barcamp in Mitteldeutschland und sogar in Ostdeutschland (exklusive Berlin).
Was das genau ist und warum man unbedingt dort hin muss, steht hier…
… eine neue Aufgabe.
Nach jahrelangem kirchlichem Dienst sucht dieses, zwar etwas angestaubte, aber durchaus noch sehenswerte ,Harmonium eine neue Wirkungsstätte. Gegen eine geringe Spende an die hiesige Kirche als Ablösesumme würde es auch aus der nähe der Lutherstadt Wittenberg in einen neuen Wirkungskreis ziehen.
Falls jemand ernsthaftes Interesse an diesem Kleinod kirchenmusikalischer Baukunst hat oder gar noch ein originelles Weihnachtsgeschenk sucht, kann er oder sie sich gern bei mir melden. Entweder via Kommentar oder der Kontaktfunktion.
Leider sind mir kaum die Technischen Daten dieses Prachtstücks bekannt. Das Gewicht beträgt ca. 50Kilo. Die Tiefe ca. 60cm, Höhe ca. 115cm, Breite ca. 115cm.
Das Baujahr ist leider unbekannt, es handelt sich allerdings um ein Harmonium aus dem Hause “Mannborg” aus Leipzig. Wie man auf den Bildern erkennen kann müsste man allerdings noch etwas kosmetisch tätig werden, aber soweit ich es einschätzen kann, sollte dies nicht zu kostspielig werden.
Diese Frau ist der ultimative Traum von Computer-Geeks und gehört vermutlich demnächst in jeden Computer-Geek-PinUp Kalender, neben dem neuen iPhone und dem Linux Pinguin!
Also, forget about Lara Croft, here comes Jade Raymond …
Video von Jade Raymond zu Ihrem Spiel “Assassin’s Creed” …
War das Thema der heutigen Lesung im Café Central (oder auch C.C.) in Jena. Es ging um einen Briefwechseln zwischen Schiller und Wilhelm v. Humboldt.
Ich lebe zwar nun schon seit über 5 Jahren hier in Jena, aber leider hat es bisher nie geklappt das ich zu einer der monatlich dort stattfindenden Lesung gehen konnte. Mir hat es sehr gefallen und statt verlorenen Eiern nachzutrauern, bin ich wirklich froh endlich dort gewesen zu sein. Es war eine sehr angenehme rauchfreie – für das Café Central ungewöhnlich, da es eines der letzten stilvoll rauchen Refugien darstellt – Atmosphäre dort.
Und leider muss ich zugeben, ich kam mir sehr ungebildet vor.
Worte wie Xenien hatte mein Ohr bis dato noch nie vernommen und auch viele andere, welche mir allerdings auch wieder entfallen sind, waren dabei. Ja ich bin mir sicher, ich habe gewaltige Bildungslücken im Bereich der Geschichte, der Altphilologie und was die großen literarischen Werke und Leben Schillers, Goehtes und Co. anbetrifft, welche auch nicht unerheblich hier in Jena wirkten. Es kam öfter der Satz “Wie sie ja wissen …” oder “Ihnen ist ja sicherlich bekannt, dass …” etc.
Ich saß zwar an einem Tisch mit netten Menschen, doch zu fragen traute ich mich nicht.
Weniger scheu bin ich wenn mich die potentielle Burschenschaftlerin in ihre Texte einführt. Sie hat zumindest die notwendige Geduld und Nachsicht mir die Sinn- und Denk Zusammenhänge näher zu bringen.
Allerdings gab es einige Passagen welche auch mir verständlich und durchaus im Kopf geblieben sind.
[...]O schlimm, daß der Gedanke
Erst in der Sprache todte Elemente
Zerfallen muß, die Seele zum Gerippe
Absterben muß, der Seele zu erscheinen;[...]
Ist sicherlich eine der interessantesten Zitate Schillers an diesem Nachmittag gewesen.
Abschließen möchte ich diesen Bericht mit einem leider nicht zur Verlesung gekommenen Anriß eines Gedichtes Schillers. Welches (wie selbstverständlich) natürlich wieder allen außer mir bekannt war. Ja ich weiß, ich bin ein Dummer Grober Klotz…
Friedrich Schiller – Würde der Frauen
Ehret die Frauen! sie flechten und weben
Himmlische Rosen ins irdische Leben,
Flechten der Liebe beglückendes Band,
Und in der Grazie züchtigem Schleier
Nähren sie wachsam das ewige Feuer
Schöner Gefühle mit heiliger Hand.
Wie ich soeben bei The Onion gelesen habe, versucht Mel Brooks das Wort “Schmuck” – nicht mit dem Deutschen Schmuck zu verwechseln – zu retten.
Da Mel Brooks bekanntermaßen Jude ist bedeutet “Schmuck” soviel wie Knilch oder Schwachkopf, ein auch im Deutschen durchaus vom Aussterben bedrohtes Wort.
Mir lief dieses Wort, zumindest bewusst, dass erste mal bei “The Producers” über den Weg.
Vielleicht mag der ein oder andere auch seine Anektdote hinzufügen…
Tags: Schmuck, Mel Brooks, Yiddish, Jiddisch
heute morgen in Tagesschau kam ein kurzer Bericht zu den Reformationsfeierlichkeiten in der Lutherstadt Wittenberg. Daraufhin musste ich gleich einmal eine kurze Mail an die Redaktion schreiben …
Aber seht und hört lieber selbst …
Meine Reaktion darauf war eine kurze Email an die Redaktion.
Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte, bitte, bitte, kaufen Sie ihrem Sprecher des Berichtes über die
Reformationsfeierlichkeiten in Wittenberg einen aktuellen Politischen
Atlas über Deutschland.
Die Lutherstadt Wittenberg liegt keinesfalls in Thüringen, Sachsen wäre
durch die nahe Grenze und die Kirchen Zugehörigkeit ja noch vertretbar
(dennoch falsch) gewesen.Viele Grüße aus Jena, welches tatsächlich in Thüringen liegt
In der 12Uhr Ausgabe war es dann auch korrigiert, allerdings bin ich mir noch nicht so sicher ob wirklich “Saschen-Anhaltischen” Wittenberg heißt…