Nach den Niagarafällen ging es dann direkt mit Amtrak (einer Amerikanischen Eisenbahn Gesellschaft) nach Toronto, Kanada.
Die Einreise nach Kanada war recht unspektakulär. Ansonsten ist Kanada meiner Meinung nach recht Europäisch. Da ich nur einen Tag hatte, konnte ich natürlich nur einen kurzen Eindruck gewinnen, aber Grundsätzlich schienen mir die Leute hier etwas zufriedener als in den USA.
Da der Tag in Toronto leider von absolut verhangenem Himmel und Regen bestimmt war, hab ich ihn leider nicht so recht nutzen können. Ich war daher eher etwas shoppen, da auch hier der Kurs gegenüber dem Euro für uns recht günstig ist.
Ich wohne übrigens im Hotel Victoria in Downtown Toronto. Für diese exponierte Lage und sicher auch durch den günstigen Kurs ist es Verhältnismäßig günstig. Am Abend bin ich dann noch in die Pravda Vodka Bar und hab dort mal Russisches und Polnisches Bier probiert. War Erwartungsgemäß besser als das hiesige Gebräu … dort hab ich noch Chris kennengelernt, der mir auch noch das “Barchef” zeigte, in dem es Molekular Cocktails gab – wirklich extrem interessant, ich denke mal das wird auch einer der nächsten Trends in Europa werden. Frankie Solarik, der Chef Mixologe, spendierte uns dann auch noch einen Molekular Mochito, er reist auch inzwischen regelmässig durch die Welt und macht diese Cocktailform noch bekannter.
Hier ein YouTube Video in dem er einen normalen Cocktail vorstellt.
Da ich morgen früh raus muss um wieder in die USA zu fahren, hier noch ein paar eindrücke von Toronto – wie gesagt, leider war nicht so gutes Wetter
Gestern ging es nun also zu den Niagara Fällen. Was soll ich sagen, es war ziemlich cool. Alles ist natürlich sehr schön Touristisch erschlossen, aber dadurch das der Winter wohl noch nicht so lange vorbei ist, war leider nichts mit irgendwelchen Touren.
Grüße aus Auburn, Upstate New York, der Stadt in der “Die geschichtlich erste Hinrichtung mit dem elektrischen Stuhl” geschah und unter anderem Harriet Tubman lebte und wirkte.
Und ich muss sagen das Gefängnis ist heute noch beeindruckend – Maximum Security – früher konnte man gegen Eintritt hinein und wieder heraus, heute ist das glaub ich aufgrund des oben genannten Status nicht mehr möglich. Und natürlich will ich es nicht ausprobieren.
Was Harriet Tubman anbetrifft ist diese eine der wichtigsten Figuren in der amerikanischen Geschichte. Sie hat maßgeblich beim funktionieren der “Underground Railroad” mitgewirkt.
Ausserdem waren wir noch im Seward House – eine bedeutende lokale Persönlichkeit, welche sogar mal Präsidentschaftskandidat war, aber es leider nicht geschafft hat. Nun ja, er hat auf jedenfall eine Menge für die Gemeinde getan und das Haus war sehenswert.
Zum Schluss war ich noch im “Hunter Diner”. So stelle ich mir ein RICHTIGES amerikanisches 50iger Jahre Diner vor! Eben hab ich noch ein YouTube Video entdeckt, wo dieses Diner getestet wird.
Und nun noch ein paar Bilder – Ich sag nur, Enjoy!
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