Skype, MSN, SIP und vieles mehr auf dem Handy mit Fring

27 07 2007

Wie ich soeben bei Lahnix gelesen habe, hat erLupus einen Skype Client für Symbian Telefone gefunden.
Schon vor längerer Zeit (ca. 3 Monate) hab ich allerdings Fring gefunden und auf meinem Nokia E61 installiert.
Wie ich finde ist es sogar noch besser als LahnixLupus seine Empfehlung, weil es kostenlos ist und gegenüber anderen Lösungen den Vorteil hat, das man nirgends einen Rechner mit DSL laufen lassen muss um seinen Skype Account zu Nutzen.

[Update 27.07.2007 19:30]
Mit der Rechner gestützten Variante ist in dem Fall nicht IM+ gemeint. Diese kommt ohne aus. Vielleicht ist das im o.g. Abschnitt etwas missverständlich. Ich meinte Software wie EQO. Das nur nochmal zur Klarstellung.

Bis auf ICQ geht auch alles und funktioniert sogar via UMTS und WLAN! Einzig die Bedienung bei der Umschaltung der Netzwerkverbindung (UMTS, GPRS, WLAN) und die Chat Funktion (es wird auch bei GPRS von einer Sprachverbindung ausgegangen) finde ich etwas ungeschickt gelöst. Aber alles in allem ein sehr gelungenes und hilfreiches Stück Software.

Die Sprachqualität ist selbst via UMTS erstaunlich gut. Man könnte die Software sogar als Ersatz für sein normales Telefonbuch verwenden, da man die auf dem Handy gespeicherten Nummer auch ganz normal mit einer Mobilfunk Verbindung nutzen kann und bei Skype, MSN oder SIP wählt er sich eben in ein WLAN oder UMTS Netz ein.

Man kann diese Nachteile aber getrost ignorieren, da es ein kostenloser Client ist und so gravierend sind die eben beschriebenen Nachteile am Ende auch nicht. Somit hat man die Chance auch endlich im Ausland bei einem kostenfreien WLAN für 0 (in Worten NULL) Euro via Skype (out) zu telefonieren :)

Fring Skype Client



SysAdmin Day

27 07 2007

Wie ich eben bei JaBB lese ist ja heute SysAdmin Day. In diesem Sinne Happy SysAdmin Day und viel Spass bei der heute wohl entspannten „Friday Night Pizza Party“ :)



Auf dem Weg zum Überwachungsstaat

26 07 2007

Stasi 2.0“Auf dem Weg zum Überwachungsstaat” war das Thema des heutigen Abends in der Kassablanca Reihe Peace Please. Eingeladen haben der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, das Kassablanca und die Piraten Partei.

Bevor es zum Gedankenaustausch kam, wurde der Film “Auf Nummer sicher?” gezeigt und ein Vortrag zum Thema Vorratsdatenspeicherung und deren Auswirkungen gehalten.
Anschließend wurde noch kurz die Piraten Partei vorgestellt.
Leider gab es das vorgestellte nette Gimmick leider nicht vor Ort zu erwerben, aber ich werde es mir vielleicht im Internet bestellen (es sind wohl dadurch auch schon 11.000Euro Spendengelder zusammen gekommen *REPESK*).

Den Film habe ich bereits im Nachtprogramm beim ZDF gesehen und muss zugeben danach kaum noch Fiktion und Wirklichkeit, was den ePass betrifft, unterscheiden zu können. Ein wirklich gelungener Film dem ich jeden nur Empfehlen kann. Wie ich soeben bei der kurz Recherche feststellen musste, ist dieser Film, bis auf den Zeitreisenden wohl tatsächlich eher Realität als Fiktion … und ich dachte bisher immer “Niemand hat die Absicht einen RFID Chip im Personalausweis zu installieren”

Die Diskussion selbst verlief am Anfang etwas schleppend, das lag aber wohl am ehesten daran das es eine kleine Diskreptanz zwischen Vortrag und dem vorher gezeigtem Film gab. Trotz dessen das die Veranstalter versuchten die (Verständnis-)Lücke zu schließen konnte ich mich diesen Eindrucks nicht erwähren.
Eine weitere Schwierigkeit war sicher das eine Menge Technik affine Personen da waren die sich mehr oder minder schon mit der Materie – zumindest am Rande – beschäftigt hatten. Oder vielleicht lag es einfach an der Uhrzeit das die Leute eben schon zu müde waren.
Dennoch kam die Diskussion schließlich in Gang, trotz des Versuchs einiger ewig Revolutionärer die Politische Einstellung des Vertreters der Piraten Partei in Richtung radikaler Umwälzungen drücken wollten, parierte dieser es gekonnt mit der Bemerkung eher die Evolution als die Revolution zu Befürworten. Eine Aussage für die er von der Mehrzahl der Anwesenden gehörigen Applaus erntete.
Es gab auch noch den Aufruf sich als Unterstützer für eine Verfassungsklage zu beteiligen die helfen soll das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung wieder zu kippen oder zumindest wesentlich zu entschärfen.

Im großen und ganzen gefiel mir die Diskussion und auch die Aufforderung zum Bewussten Umgang mit seinen Daten, sowie der Protestaufruf.
Zurück bleibt das gute Gefühl einen interessanten Abend gehabt zu haben und das ungute Gefühl

Stasi 2.0 -  Eindringtiefe



Spam Vermeidung ein Diskussionsaufruf!

23 07 2007

Wie ich soeben bei Heise.de gelesen habe und auch schon am eigenen Leib/Mailbox erfahren musste, geht mal wieder eine ausgesprochen hässliche Spamwelle durchs Netz.
Auch Urbandesire beklagt sich schon über diesen Spam und prangert allerdings auch das “BILD-hafte” Niveau (nein nicht die Creme) bei Heise.de an. Mir fällt es übrigens auch in letzter Zeit vermehrt auf das Heise.de und Spiegel-Online sich Schlagzeilen mäßig langsam aber sicher dem Bodensatz an Lesern nähern und die Qualität dabei doch all zu häufig auf der Strecke bleibt. Aber das soll hier nur am Rande bemerkt bleiben.

Viel wichtiger und interessanter finde ich jedoch die Frage nach möglichen Wegen aus dieser Spam Krise und der dauerhaften Unterbindung. Es gibt ja durchaus verschiedene Ansätze die zur Problemlösung beitragen können, ich erinnere nur das “Porto” für E-Mails – welches ich allerdings für nicht praktikabel halte, da es das eigentliche (technische) Problem nicht lösen wird, sondern nur den Betreibern mehr Geld in die Taschen spielt.

Doch was wären geeignete Technische Maßnahmen gegen diesen Spam?
Im Wikipedia Artikel sind ja einige aufgelistet, jedoch sind alle gelisteten Maßnahmen nicht der Weisheit letzter Schluss und meiner Meinung nach auch eher auf der Ebene der Endanwender gemünzt.

Auch wenn ich gerade selbst kein schlüssiges Konzept zur Problemlösung anzubieten habe, würde ich mich freuen wenn wir hier ein wenig darüber diskutieren könnten ob es realitätsnahe Möglichkeiten gibt und wie man diese am schnellsten umsetzen könnte.



Heute in den Feuilletons

21 07 2007

Von einem alten Bekannte von dem ich schon fast ewig nichts gehört hab, bekam ich heute eine Email zu einem interessanten Projekt an dem er Beteiligt ist.

Der Umblätterer

ist ein themenblog, geht um feuilleton. es schreiben 7 leute, die alle sparten abdecken (musik, kunst, literatur, scene).

Also durchaus sehr interessant. Schaut doch mal rein :)



Müde und verwirrt

20 07 2007

[Update 20.07.2007]
So wie es aussieht scheint meine Stimme gerade in Moderation gehalten zu werden, vermutlich um den Sieg des Stasi 2.0 Artikels nicht zu gefährden…

Aber schön das Vati und Mutti unter der selben Homepage für den Sohn abstimmen können, wäre ja nicht weiter tragisch, nur bereits im 2. Kommentar steht

[...]++++++++++ ok, das Impressum haben wir jetzt. :o ) jetzt fehlt nur noch das Blog! Wahlberechtigt sind ausschließlich Blogger!!! ++++++++++++++[...]

und unter der Webadresse findet sich aber leider partout kein Blog (obgleich es Blogsoftware sein könnte) … irgendwie beißt sich das einwenig … nun ja … würde mich über eine Erklärung freuen … :)

[Update 20.07.2007 15:00Uhr]
Ach und nur um das Klar zu stellen. Ich gönne Marnem den Preis (sollte er Gewinnen)!!!!
Aber wenn es ein Wettbewerb ist, sollte es eben auch ein Wettbewerb sein und keine Wahl mit fadem Beigeschmack! Sorry, wenn das vorher etwas Missverständlich rüber kam.